Vor der Eröffnung ist nach der Eröffnung

Unser Café ist eröffnet – puh. Alles ging viel schneller als wir dachten und nun stehen wir hinter der Theke oder in der Küche, sehen Menschen in unser Café pilgern und können das alles noch gar nicht richtig fassen. So wirklich realisiert haben vor allem Oli und Dennis das alles auch noch nicht wirklich – dem Working-Modus sei Dank.
Als ich, Karina, in den letzten Tagen den Jungs sowohl hinter der Theke als auch in der Küche ausgeholfen habe, habe ich die beiden gefragt, ob sich all’ das echt anfühlt. Das muss doch ein beeindruckendes Gefühl sein, wenn man seinen Traum realisiert und in seinem Café steht, in dem man jedes Bild, jedes Rohr und den Boden verlegt hat, dachte ich. Vor allem aber hat mich interessiert, ob den Jungs bewusst ist, dass die Menschen in unser Café kommen, weil es ihnen schmeckt und das Konzept, das sie sich ausgedacht haben, aufgeht. Die Antwort war: „So richtig begreifen, tun wir es nicht, aber es ist total irre!“
Ich habe die beiden auch gefragt, was sie am meisten freut. Unabhängig voneinander waren sie sich einig: Sie sind unheimlich dankbar für all’ die Liebe der Nachbarschaft. Ihr Nachbarn wart es also, die sie mit offenen Armen empfangen und das Café angenommen haben. Wir merken, dass es häufig die gleichen Gesichter sind, die ihren Cortado oder Flat White bestellen. Das freut uns natürlich am meisten, denn dadurch wissen wir, dass der letzte Besuch Freude bereitet hat. Und genau das war und ist unser Ziel.
Natürlich geht auch einmal hier und da etwas schief: Bestellungen werden falsch aufgenommen oder wir vergessen etwas. Seid uns nicht böse dafür, wir arbeiten sehr hart an uns und so ein neues Team muss sich auch erst einmal einspielen. Wir schwören euch, dass wir immer unser Bestes geben und uns verbessern werden! Letzten Sonntag war unser bisher geschäftigster Tag und wir sind ganz schön ins Schwitzen gekommen. Vor allem, als die große Gruppe (es werden natürlich keine Namen verraten) 6 Eggs Benedict hintereinander bestellt hat. Vom Anmischen einer Sauce Hollondaise kriegt man nämlich durchaus einen Tennisarm. Aber wie könnte man sich darüber beklagen.

Hier unsere Fun Facts:

1. Unser portugiesischer Bäcker Bruno verbraucht pro Woche ca. 250 kg Mehl und 100 kg Zucker (und natürlich eine Extraportion Liebe).
2. Der Top-Renner sind unsere Eggs Benedict und Madame Natascha.
3. Beim Verrühren einer Portion Eggs Benedict verliert Dennis um die 100 Kalorien.

Außerdem haben wir uns Gedanken darüber gemacht, wie wir uns bei euch bedanken können. Deshalb gibt es ab jetzt montags für alle müden Gemüter zwischen 7-9 Uhr morgens einen Shot Espresso zu jedem Kaffeegetränk gratis dazu. Für eine schöne Woche voller Liebe und Tatendrang! Wir freuen uns auf jeden Einzelnen von euch.

Liebe, euer Unser Café Team